Tasche aus wiederverwendetem Leder eines Vitra EA 208 im Sihlfabrik Atelier

Selected Work · Circular Design

Vitra EA 208. Weitergedacht in Zürich.

Aus ausgedienten Bezügen eines Designklassikers entstanden neue, präzise Gebrauchsobjekte – mit sichtbarer Herkunft und einer eigenständigen Zukunft.

Sihlfabrik · Zürich

Das Material war der Ausgangspunkt.

Die Lederbezüge des Vitra EA 208 hatten ihre erste Aufgabe erfüllt, waren aber als Material noch wertvoll. Statt ihre Spuren zu verstecken, wurde untersucht, welche Flächen und Details sich konstruktiv sinnvoll weiterverwenden lassen.

Aus dem vorhandenen Leder entstanden ein Laptop-Sleeve und fünf Kreditkartenetuis. Das Hopsak-Gewebe der Rückseite wurde zum Innenfutter des Sleeves – nicht als dekoratives Zitat, sondern als konsequente Nutzung des ursprünglichen Materials.

Aus Wiederverwendung wird Gestaltung.

Die begrenzten Flächen bestimmten Zuschnitt und Proportionen. Frühere Nahtlinien und Gebrauchsspuren durften Teil der neuen Objekte bleiben, während Kanten, Futter und Konstruktion präzise neu aufgebaut wurden.

Das Ergebnis ist kein Souvenir aus einem alten Stuhl. Es sind eigenständige Gebrauchsobjekte, deren Herkunft lesbar bleibt und deren handwerkliche Ausführung für die nächste Nutzungsphase gedacht ist.

01

Ausgangsmaterial

Ausgediente Lederbezüge und Hopsak-Gewebe eines Vitra EA 208.

02

Ergebnis

Ein Laptop-Sleeve und fünf Kreditkartenetuis aus dem vorhandenen Material.

03

Entwicklung

Zuschnitt, Konstruktion und Details wurden im Sihlfabrik Atelier in Zürich entwickelt.

Wiederverwendetes Leder und Hopsak-Gewebe des Vitra EA 208 vor der Verarbeitung

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